Mündlichen Überlieferungen zufolge soll bereits um 1830 in St. Peter eine Blaskapelle musiziert haben, erste schriftliche Aufzeichnungen findet man aus dem Jahr 1856, anlässlich der Einweihungsfeier der Grödnerstraße. Aus dem Jahr 1907 stammt die noch heute verwendete grün-weiß-grüne Fahne, gestiftet von der damaligen Widumshäuserin Elisabeth Prünster. Aus jener Zeit ist auch das Maienpfeifen bereits überliefert. 1936 übernahm der erst achtzehnjährige Karl Rabanser jun., Rabans, das Amt des Kapellmeisters und führte es bis 1964 aus. Im Jahr 1959 wurde der Beitritt zum "Verband Südtiroler Musikkapellen" beschlossen und man nahm an ersten Wertungsspielen teil. Unter dem neuen Kapellmeister Anton Rabanser, Ramitzl, wurden 1964 neue Instrumente angekauft und 1966 wurde beim Kirchtag die neue Tracht vorgestellt. In den folgenden Jahren gab es ausgezeichnete Ergebnisse bei den Wertungsspielen. 1977 übernahm Hugo Rabanser für drei Jahre den Taktstock. Mit der Fertigstellung des Vereinshauses bezog die Musikkapelle 1979 ihr eigenes Probelokal. Von 1980 bis 1993 dirigierte Karl Rabanser, Ramitzl, die Kapelle, dann für 8 Jahre Andreas Mussner aus Wolkenstein. Anschließend stand Günther Ploner aus Runggaditsch am Dirigentenpult. Im Anschluss daran führte Josef Gruber aus Villanders die über 40 Mitglieder umfassende Musikkapelle. Zur Zeit umfasst die Kapelle 35 Mitglieder und wird von David Moroder aus St. Ulrich dirigiert.